„Symbiosis“ von Markus Stockhausen

In der zeitgenössischen Musik stand der schlichte Dreiklang lange auf dem Index. Spätestens in den 1950er Jahren geriet die klassische Tonalität endgültig in Verruf, waren Tonarten wie C-Dur verpönt, denen Musiktheoretiker 200 Jahre zuvor noch Eigenschaften wie „Anmut“ und „Heiterkeit“ attestiert hatten. Wenn Markus Stockhausen heute komponiert, kümmert er sich nicht um Dogmen und Gesetze. Er sucht die direkte, unmittelbare Klangsprache. „Ich bin nicht der typische zeitgenössische Komponist, der intellektuelle Kalküle anstellt, um neue formale Prinzipien zu schaffen. Ich schreibe meine Musik aus dem Impuls heraus, wie mir der Schnabel gewachsen ist!“ Und das heißt für den universalen Trompeter, die musikalischen Welten ausloten, die er im Laufe seiner dreißigjährigen Musikerkarriere durchwandert hat.

http://www.markusstockhausen.de/trompeter-musiker-komponist/85/symbiosis

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